Was ist Ergotherapie?

Ergotherapie leitet sich von dem Wort "Ergon" ab. Das ist griechisch und bedeutet Betätigung.

Ergotherapie ist demnach eine Heilbehandlung durch speziell ausgesuchte Tätigkeiten.

Dies wird über eine Verordnung (Rezept) vom Arzt verschrieben. Das Rezept enthält:

  • die Diagnose
  • die durchzuführende ergotherapeutische Maßnahme
  • den Umfang
  • sowie die Frequenz der Behandlung

Ergotherapie ist ein eigenständiges Behandlungsverfahren mit eigenen Befunderhebungen und eigenen Behandlungsmethoden.

Die Kosten übernehmen die gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen und die Unfallversicherungen.

 

Wie hilft Ergotherapie?

Je nach Beeinträchtigung werden unterschiedliche ergotherapeutische Maßnahmen mit entsprechender Behandlungsdauer in Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt:

  • motorisch-funktionelle Behandlung
  • sensomotorische-perzeptive Behandlung
  • psychisch-funktionelle Behandlung
  • Hirnleistungstraining

Die Maßnahmen dienen der

  • Wiederherstellung
  • Entwicklung
  • Verbesserung
  • Erhaltung oder Kompensation der krankheitsbedingten, gestörten, motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten

Vereinfacht bedeutet dies, dass Patienten in der Ergotherapie handelnd (wieder) handeln lernen.