Psychiatrie / Arbeitstherapie

Psychiatrische Erkrankungen die ergotherapeutisch behandelt werden, können sein:

  • Depression
  • psychische Störungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • dementielle Syndrome
  • Sucht (Alkohol, Drogen, Medikamente, Spielsucht)

Durch die vielseitigen Erkrankungen ist die ganze Altersbandbreite möglich.

Ziele der Ergotherapie sind es die Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung zu verbessern, eine Realitätsbezogenheit der Selbst- und Fremdeinschätzung zu fördern, Situationsgerechtes Verhalten (Kommunikation, Interaktion) zu trainieren, kognitive Funktionen zu fördern und auch die psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit zu unterstützen.

Neben gestalterischen und handwerklichen Angeboten, sowie Gesprächen kann dies noch zusätzlich mit der Arbeitstherapie gefördert werden. Hier wird die Arbeit als Mittel der Therapie eingesetzt und die obengenannten Funktionen trainiert. Zudem ist die Arbeit ein wichtiges Thema für unser Selbstvertrauen. Mit gezielter Hilfe wird an dem Aufbau des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens gearbeitet.

Später kann die Ergotherapie dabei unterstützen, wenn der Patient eventuell zurück ins Berufsleben eingegliedert wird und der Arbeitsplatz ggf. angepasst werden muß.